Wanderung vom Belchen nach Neuenweg

Gut erholt sparen wir uns die 21 Meter Aufstieg zum Hohen Kelch (1.264 m) und verlassen den Hohkelchsattel Richtung Heideckfelsen und Neuenweg. Diese Seite des Belchens ist deutlich mehr bewaldet als der Aufstieg von Hau, sodass es hier nur wenige Ausblicke in die Täler gibt. Eine Ausnahme ist der Lünzmann Platz mit freier Sicht ins dicht bewaldete Langenbachtal und zum ebenso stark bewaldeten Wolfliskopf (870 m).

Aussicht vom Lünzmann Platz
Maulbeerbaum kurz vor der Blüte

Zehn Minuten weiter oder einen Kilometer ab dem Hohen Kelch treffen wir auf Stück einer historischen Grenzmauer. Bis auf eine wacklige Reihe aufeinander geschichtete Felsbrocken und einem Grenzstein mit badischen Zeichen ist freilich nicht mehr viel zu erkennen. Also müssen wir uns auch nicht aufhalten und passieren in 400 Meter Entfernung den Heideckfelsen (1.182 m).

historische Grenzmauer
hier geht es nach Neuenweg

Bald kommen wir zum Richtstatt (1.050 m), einem Waldplatz, auf dem sich mehrere Wanderwege kreuzen. Hier wechseln wir auf die gelbe Raute bzw. dem Grundwaldweg. Da das Hinweisschild die Richtung nicht ganz eindeutig zeigt: es ist der untere der beiden Wege nach Osten. Der obere ist der Große Belchenrundweg, der zu den Belchenhöfen und nach Untermulten führt. Beide Wege haben jedoch gemein, dass sie recht breit sind und durch einen eintönigen Forst verlaufen. Damit ist Grundwaldweg auf den nächsten 1,6 Kilometer besser für Radfahrer als für Wanderer gedacht.

wenig reizvoller Waldweg
Hurra, der eintönige Wald liegt hinter uns

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© Lars Freudenthal