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Wanderung zur Kälbelescheuer |
Eine Möglichkeit, über den Weiherkopf zur Kälbelescheuer zu wandern, bietet ein Abzweig vom Westweg zwischen der Stelle, an der wir zweimal nacheinander die L131 kreuzen, und der Bergwiese mit dem Skilift. Das heißt, wir biegen vom Waldpfad nach rechts (bergauf) ab. Damit verlassen wir das offizielle Wegenetz und müssen auf alten, in der Karte gestrichelt eingetragenen Pfaden nach oben steigen.


Bald müssen wir einsehen, dass diese früher oft begangene Variante heute Pfadfindercharakter besitzt. Denn es ist nicht leicht, sich auf den ausgetretenen und zum Teil zugewachsenen Pfaden zurechtzufinden. Entsprechend selten begegnen wir anderen Wanderern auf dem Weg nach oben.
Als wir den Weiherkopf schließlich gefunden haben, schauen wir uns verdutzt an. Denn ja, wir hatten gelesen, dass der Weiherkopf nicht zu den schönsten Aussichtspunkten im Schwarzwald zählt. Aber dass es hier oben so gut wie nichts - ausgenommen den Belchen - Interessantes zu sehen gibt, hätten wir dennoch nicht gedacht.


So wie uns ergeht es auch anderen Wanderern auf dem Weiherkopf. Außer, dass sie vergeblich nach einem interessanten Blickwinkel suchen, haben sie obendrein ihren Weg verloren. Dass es hier oben keine Beschilderung durch den Schwarzwaldverein gibt, macht die Sache nicht besser. Schließlich aber finden wir einen Weg, der nach Westen durch den Wald auf den Sirnitz führt. Ein Stück weiter treffen wir dann auch auf den Wanderweg vom Kreuzweg zum Kälbelescheuer.



Wer sich das Suchen sparen möchte, empfehlen wir deshalb, auf den offiziellen Wegen weiter bis zum Skilift am Kreuzweg zu laufen und ab dort den Schildern hoch zur Kälbelescheuer zu folgen. Den schönen Ausblick vom Sirnitz über die weitläufige Alm mit der Kälbelescheuer hinab in die Rheinebene und ins Markgräflerland sowie hinüber zum Belchen bekommt man in beiden Fällen.


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