Wanderung von Menzenschwand auf das Herzogenhorn

Abstieg über die Ruckenbachhütte nach Menzenschwand

Ruckenhütte
Pflanzaktion von Weißtannen aus dem Jahr 2004

Da es mittlerweile recht warm geworden ist, sind wir froh, dass die Wanderung nun hauptsächlich im Wald verläuft. Eine, in sonnigen Abschnitten teils geschlossene Grasnarbe verrät uns zudem, dass der Weg nur wenig genutzt wird. Schön ist, dass es dadurch bis auf das Vogelgezwitscher und Rauschen in den Bäumen so gut wie kein hörbares Geräusch gibt. Schade ist, dass aus eben diesem Grund der Abstecher zum Rabenfelsen für uns nicht mehr zu erkennen ist. Erst als wir die Ruckenhütte erreichen, merken wir, dass wir an dem Pfad zum Aussichtspunkt vorbei gelaufen sind.

Futterstelle für Rehe
Großes Spießhorn (links) und Herzogenhorn

Auf der Lichtung bei der Ruckenhütte sehen wir junge Weißtannen. Sie sind mit einem Holzgerüst geschützt und wurden 2004 bei einer Weißtannenpflanzaktion von SWR 4-Wandertreff gesetzt. Hier biegen wir nach rechts auf einen breiten Forstweg ab und halten uns gleich danach links, um über den ‘steilen Fußweg zu den Menzenschwander Wasserfällen’ (so steht es dran), roter Strich auf Weiß, hinab zu steigen.

Annette oben auf
auch wenn man es nicht sieht, dieser Weg ist steil
das Hindernis ist geschafft

Der Wegweiser verspricht nicht zu viel: nach einem zunächst noch gemütlichen Wanderweg mit Ausblicken zum Spießhorn und Herzogenhorn kommen wir bald auf einen steil abfallenden Weg. Über diesen laufen wir hinab zu einer kleinen Lichtung, zu der ein Wirtschaftsweg hinauf führt. Der direkte Weg zu den Wasserfällen aber geht über einen schmalen Pfad, der im Zickzack durch den Wald hinab ins Tal führt. Dieser Abschnitt ist dann übrigens richtig steil und damit wohl das Pendant zum Aufstieg am Vormittag.

Wegzweigung bei der Ruckenhütte

Übersicht unserer Reise- und Wanderberichte:
Afrika - Asien - Amerika & Karibik - Europa - Länderübersicht - Impressum & Nutzungsbedingungen
© Lars Freudenthal