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Wanderung von Menzenschwand auf das Herzogenhorn |


Von der Krunkelbachhütte aus geht es auf der blauen Wanderraute zum Krunkelbachsattel (1.215 m) und weiter zum drei Kilometer entfernten Herzogenhorn. Wer mag, kann ruhig ein paar Meter durch eine Kuhweide abkürzen. Der Bereich ist bis zum Einstieg in den Aufstieg gut übersehbar und der Weg, der entlang der Ostseite des Herzogenhorns verläuft, im Normalfall eigentlich nicht zu verfehlen.



Zugleich empfiehlt sich, auf einer der Bänke nochmals eine Rast einzulegen, da der Aufstieg einen alpinen Charakter hat und zum Teil über zerklüftete Felsen führt, die doch ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit erfordern. Der Weg aber lohnt sich: schon bald weisen Schilder auf die hier oben typische und doch so gefährdete Vegetation hin, entdecken wir Bergfarn, Waldstorchenschnabel und einige Exemplare des Kleinen Knabenkrauts. Leider haben wir kein Bestimmungsbuch dabei, sodass wir viele seltene Pflanzen wahrscheinlich zwar sehen, aber nicht erkennen.



Was auch etwas schade ist: der Aufstieg vom Krunkelbachsattel führt nicht direkt auf den Gipfel, sondern der alpine Weg mündet in Sichtweite zum Bundesleistungszentrum in einen breiten Weg, der nach links hinauf auf das Herzogenhorn (1.415 m) führt. Die Aussicht zum Feldberg, Seebuck und einigen weiteren Bergen im Norden, zum Belchen im Westen und, bei sehr klarer Sicht, zu den Alpen im Süden aber entschädigt einen dafür, bevor es auf demselben Weg zurück bzw. noch ein Stück weiter bis zum Bundesleistungszentrum Herzogenhorn geht.

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