Wanderung auf dem Panoramaweg

Aufstieg zum Kleinen Spießhorn

Am Kaiserberg (1060 m) verlassen wir den Panoramaweg und wechseln auf dem Wanderweg zur Krunkelbachhütte. Damit gewinnen wir nun alle paar Schritt einen Höhenmeter und verlangt und die Tour nun deutlich mehr ab. Immerhin müssen wir allein auf den nächsten 800 Metern bis zum Riggenbacher Eck (1125 m) einen Anstieg von 65 Metern bewältigen.

Bevor wir ins Schwitzen kommen, überholt uns aber erstmal ein großer Traktor mit einem noch größeren, schwer einzusehenden Anhänger. Was darin ist, ahnen wir. Und tatsächlich: als er oben am Waldrand hält und sich die Ladeklappe öffnet, laufen mehrere Rinder etwas unsicher über die Hängerrampe auf die Weide. Sekunden später haben sie sich von der Fahrt erholt und freuen sich, endlich wieder im Freien zu stehen. Zumindest laufen und springen (!) sie über das frische Gras - bevor sie schließlich ihren Kopf gegen den eines Konkurrenten stoßen. Gut, dass uns ein Zaun von den Tieren trennt.

Am oberen Ende der Weide kommen wir zum Rickenbacher Eck. Dort wechseln wir auf die blaue Wanderraute und kommen über den Rappenstockweg zuerst durch einen Nadelmischwald und dann durch einen ausgedehnten Buchenwald zum Rappenstock (1226 m). Danach führt der Weg durch eine Art Hohlgasse immer weiter bergauf, bis wir schließlich die Wiesen unterhalb vom Kleinen Spießhorn (1330) erreichen. Mit Sicht über die Hänge des Herzogenhorns und die Berge rund um Bernau sowie bis zum Belchen lässt es sich hier gut auf einer der Bänke aushalten.

Wanderweg zur Krunkelbachhütte
Hang zwischen dem Großen Spießhorn und der Krunkelbachhütte

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© Lars Freudenthal