|
Wanderung Feldberg - Seebuck - Raimartihof - Feldsee |


Auf dem Gipfel des Seebucks (1.448 m) angekommen, eröffnet sich uns beim Bismarckdenkmal sowohl das erwartete Panorama mit den umliegenden Bergketten als auch ein atemberaubender Tiefblick zum Feldsee. Zudem bekommen wir Gelegenheit, die Geschichte der Landschaft und der Arten auf mehreren Informationstafeln zu studieren.
Vom Denkmal geht es in Richtung Sendeturm zunächst wieder ein Stück bergab zum Grüblesattel (1.423 m oder 1.419 m, das Schild vor Ort ist sich nicht einig), wo wir den Hauptwanderweg zum Feldberg verlassen und auf den Emil-Thoma-Weg wechseln.



Nach der Abzweigung wird es still um uns herum. Anstelle des Lärmpegels unzähliger anderer Wanderer begleitet uns nun das Zwitschern vereinzelter Vögel. Zwei, drei Wegbiegungen weiter haben wir den Trubel zwischen Seebuck und Feldberg bereits vergessen und freuen uns über die hier intakte Natur. Direkt neben dem oberen Teilstück des Emil-Thoma-Wegs plätschert ein Bach munter talwärts und bietet Pflanzen Raum, die wir trotz vieler Wandertouren im Südschwarzwald noch nie zuvor gesehen haben. Es sind irgendwelche Gräser, aber welche?


Angenehm finden wir, dass der Weg für Fahrräder gesperrt ist, sodass wir eigentlich nur achten müssen, wo wir hintreten. Denn der Pfad quert im oberen, offenen Bereich mehrere Nassstellen, die mit Planken ausgelegt sind.
Schließlich tauchen wir in den Wald zwischen dem Feldbergmassiv und Feldsee ein, finden auf einer Lichtung ein sonniges Plätzchen und genießen inmitten einer Blaubeerweide unser Vesper, bevor wir den Abstieg in den einstigen Gletscherkessel in Angriff nehmen.



|
Übersicht unserer Reise- und Wanderberichte: |