Todtnau
Höllental
Belchen
Titisee
Schluchsee
Hotzenwald
Bernau

Nach dem Dom folgen wir kurz dem Steinenbächle, biegen dann nach links aufs Kollegsgelände, um wenige Meter weiter (auf der rechten Seite) durch die Unterführung der Umgehungsstraße zu einer Tafel mit einer Übersicht der verschiedenen Wanderwege zu gelangen. Wer viel Zeit und Ausdauer mitgenommen hat, findet hier Wege nach Todtmoos und Wilfingen (je 15 km), Görwihl (17 km) oder gar das 29 km entfernte Albbruck am Hochrhein.

das zischt Sicht vom Lehenkopfturm über den Schwarzwald

Wir aber wollen es ja nicht gleich übertreiben und wählen den nur zwei Kilometer langen Aufstieg zum Lehenkopf. Schon nach wenigen Metern fragen wir uns jedoch, wie das mit dem bequemen Rundweg gemeint war? Denn, so scheint es uns, die im Wanderführer genannten 400 Höhenmeter sind nahezu komplett auf diesen ersten beiden Kilometern zu bewältigen.

Sicht vom Lehenkopfturm über den Schwarzwald Sicht vom Lehenkopfturm über den Schwarzwald

Der Weg selbst führt mitten durch den Wald. Ist anfangs noch der Dom ein paar Male zu sehen, verschwindet St. Blasien schon bald hinter dicht stehenden Tannen und Fichten. Am Wegesrand blühen Bach-Nelkenwurz und sogar noch (Mitte Juni) Löwenzahn.

Waldweg vom Lehenkopf nach Sankt Blasien

Nach etwas mehr als einer halben Stunde erreichen wir den Gipfel des Lehenkopfs (1039 m) mit dem Lehenkopfturm.
Dieser wirkt zwar etwas düster und ist durch die Spuren mehrerer Partys leicht schmuddelig. Auf der oberen Plattform angelangt, bietet sich uns aber ein weiter Rundblick über das Albtal und den Urberg im Süden sowie den Bergen nördlich von St. Blasien.
Gut zu erkennen ist auch der noch junge und durch seine Bierreklame nicht besonders heimelig wirkende Aussichtsturm bei Höchenschwand.

Lehenkopf-Aussichtsturm
Verlaufsmöglichkeit Verlaufsmöglichkeit

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© Lars Freudenthal