Todtnau
Höllental
Belchen
Titisee

Wenige Minuten nach dem Hochmoor kommen wir zur Farnwitte (1235 m) und, vorbei an de nur von der anderen Seite. Diesmal entscheiden wir uns für den direkten Weg nach Altglashütten. Dadurch trennen uns nur noch 1,6 Kilometer von dem Ferienort. Andererseits kommen wir dadurch auf einen ziemlich steilen Weg, der sicher nicht so gesund für die Gelenke ist. Ein kleiner Umweg über die Hohlgasse wäre von dem her eigentlich nicht verkehrt.

Die letzten Meter nach Altglashütten.

Als sich der Wald lichtet, kommen wir durch eine typische Offenlandschaft mit Rindern und, im unteren Bereich, Ziegen zum Skilift von Altglashütten. Ein Blick auf den Skihang bestätigt, was wir im Winter beobachten. Denn weil es hier nur selten reichlich Schnee gibt, ist der Lift selbst dann noch in Betrieb, wenn sich bereits einige braune Flecken am Hang zeigen. Selbst dass der letzte Winter (2006/07) so gut wie ganz ohne Schnee blieb und Skifahren nicht möglich war, reicht schon nicht mehr, um die Schäden an der Vegetation zu beheben.

Wiese oberhalb Altgalshütten Ziegenherde beim Skilift von Altglashütten

Im 17. Jahrhundert von Glasbläsern gegründet, zählt Altglashütten zu den beliebten Ferienorten im Hochschwarzwald. Von hier sind es nur acht Kilometer zum Titisee und, zur anderen Seite, bis zum Schluchsee. Die Unterkünfte reichen von der kleinen Pension bis hin zum großen Hotel mit Wellnessbereich und Hallenbad. Schade nur, dass vor allem nach der Wende viele junge Frauen aus den neuen Bundesländern hierher gelockt wurden, fern der Eltern in feuchten Kellern wohnen mussten und auch sonst alles andere als gut behandelt wurden. Da teilweise sogar die Trinkgelder aus den Zimmern eingesammelt wurden, bevor diese von den Auszubildenden geputzt wurden, empfiehlt sich wohl, den Zimmermädchen das Geld direkt zu geben.

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© Lars Freudenthal