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Durch das neue Konzept kommt das Seehotel inzwischen auf eine Bettenbelegung von über 90 Prozent. Eine Erweiterung des Hotels lehnt Klaus Günther Wiesler dennoch ab. "Wachstum bedeutet für mich, das Geschäft auf gesunde Füße zu stellen und die Kapazitäten besser auszulasten." Das Hotel hat damit nach wie vor 60 Betten. Durch die bessere Auslastung hat sich jedoch die Zahl der Mitarbeiter von 12 Anfang der 90er Jahre auf nunmehr 24 verdoppelt. Die Mittel, mit denen Wiesler dies erreicht hat, sind zum Teil verblüffend einfach. So gibt es in jedem Zimmer eine Wärmflasche. "Viele Frauen nehmen daheim eine Bettflasche mit ins Bett, weil sie kalte Füße haben. In den meisten Hotels gibt es das nicht, die Frauen haben aber trotzdem noch kalte Füße." Weil es keinen Tagungsraum gibt, war zugleich genug Platz vorhanden, um den Wellnessbereich mit Saunalandschaft und Swimmingpool auszubauen. Dabei wurde die Außensauna nahe an den See gestellt. Mit Grund: "Wir versuchen, die Gäste in die Natur zu bringen. Wenn jemand in den Schwarzwald kommt, dann soll er dies auch hautnah erleben können."
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