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Wanderung von Notschrei zum Feldberg |
Gleich nach dem Berggasthof Stübenwasen beginnt der Aussichtsteil der Wanderung. So kommen wir erst an einer Alm vorbei, befinden uns gleich danach im Naturschutzgebiet und erreichen damit auch schon den Stübenwasen. Im Gegensatz zum Feldberg oder Belchen ist der Gipfel schwierig zu erkennen, da der Stübenwasen ein lang gezogener Bergrücken zwischen Todtnau und eben dem Feldberg ist.



Zudem ist es hier oben verdammt kühl. Mit ein paar Schneeresten in den schattigen Lagen hatten wir ja gerechnet. Aber das wir hier oben, auf gut 1.350 Meter, Schneeflecken auf dem Wanderweg zu sehen bekommen, der auch noch in der Sonne liegt, hatten wir nicht für möglich gehalten. Mehr noch, so wie wir die höchste Stelle des Stübenwasens passiert haben, müssen wir rund 200 Meter über eine geschlossene, stellenweise bis zu 30 Zentimeter hohe Schneedecke laufen. Ein Erlebnis, was es sicherlich nicht jedes Jahr mitten im Mai gibt.


Als Folge der Kälte fällt die Frühstückspause kürzer aus als geplant. Dafür aber sind wir super in der Zeit und können schon nach gut anderthalb Stunden vom Stübenwasen über die Feldberger Halde bis zum Feldberg-Höchsten, zum Seebuck und, nach unten, in das Wiesental und in den Napf schauen. Außerdem nennt unser Wanderführer den “Toten Mann” und die Kandel. Doch auch die kleinen Dinge am Wegesrand sollte man nicht übersehen. So entdecken wir mehrere Ameisenhaufen, auf denen sich unzählige der fleißigen Waldarbeiter tummeln.


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