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Steinwasenpark |


Aus dem Park nicht wegzudenken ist der Wildpark mit über 20 verschiedenen Wildtierarten und einem Streichelzoo mit Ziegen, Kaninchen und einen Esel (den wir jedoch nicht gesehen haben). Einen besonders guten Blick auf die Murmeltiere, frei von Gitterzäunen, hat man übrigens von der Seilbrücke, die das Gehege in wenigen Metern Abstand überquert.

Geht man von den Murmeltieren weiter bergauf, kommt man als nächstes zum Sikawild. Eigentlich sind sie hier fremd und stammen aus Nordchina und Japan.
Da sie winterhart sind und selbst bei knappen Nahrungsangebot gut gedeihen, konnten sie sich im Schwarzwald jedoch schnell ausbreiten. Mehr noch, sind sie inzwischen in vielen Gegenden ein Problem geworden.

In der Nähe des kleinen Mummelsees (hier läuft alle halbe Stunde eine kleine Geschichte) treffen wir auf ein Rentier. Kaum zu glauben, dass ein so mageres Tier fähig ist, zu Weihnachten schwere Schlitten in den Himmel hoch zu ziehen...
Das schönste und zugleich größte Gehege haben die Steinböcke, die sich meistens in der Nähe der beiden Futterhäuser aufhalten, die sich ab und zu aber auch auf dem großen Felsen in der Mitte des Geheges zeigen. Um diese stolzen Tiere am Felsen gut beobachten zu können, ist eine Brücke in das Gehege hineingebaut, auf der zwei Bänke stehen.


Am faulsten sind während unseres Besuchs die Luchse. Die meisten liegen, allein oder zu zweit, zu einem Knäuel zusammengerollt irgendwo im Gehege oder zeigen sich uns, wenn sie sich schon auf die Beine bemühen, von hinten. Schade eigentlich.
Aber auch die Rothirsche haben offenbar keine Lust, für uns den Affen zu spielen. So blickt uns ein Hirsch nur ab und zu schräg von unten an - und bleibt dabei im Gras liegen. Nun gut, dann eben nicht.


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