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Wanderung im Naturschutzgebiet Wutachflühen |


Gut zehn Minuten nach meinem perfekten Wurf (dem nur ein Zeuge fehlte), mündet der Untere Flühenweg in den Wutachtalweg. Er ist Teil des schwarzrot markierten Ostwegs und führt nach links Richtung Achdorf auf offenes Terrain mit blühenden Apfelbäumen und Schlehenhecken. Im Rother Wanderführer wird der Wutachtalweg in diesem Bereich als Wellblechweg bezeichnet. Eine passende Umschreibung, denn bis Achdorf geht es ständig leicht bergauf und wieder bergab. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann hier ganz bequem einige Höhenmeter sammeln, da man oft nur ein-, zweimal in die Pedale treten muss, um die kleinen Senken zu durchfahren.



Kurz bevor wir Achdorf erreichen, lädt beim Wegweiser Achdorf-Kalenäcker (540 m) eine Bank für eine erste Verschnaufpause ein. Wer will, kann von hier aus einen Abstecher zu den etwa ein Kilometer entfernten Schleifenbachfällen unternehmen. Sie befinden sich am Schluchtensteig, der hier von rechts kommend auf den Wutachtalweg trifft.
Wir verzichten auf die zusätzliche Runde und spazieren die letzten Meter nach Achdorf. Es ist ein beschaulicher Ort mit landschaftstypischen Höfen und Gebäuden sowie alten Obstbäumen mitten im Dorf. Schade nur, dass wir auf dem Weg dorthin entlang der schnell befahrenen Kreisstraße K5747 laufen müssen, die obendrein auch noch mit x Plakaten verschandelt ist.


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