Wanderung im Naturschutzgebiet Wutachflühen

Blumegg

Obstbäume und Bauernhof in Blumegg
Ziegen bei Blumegg

Vier Stunden nach unserem Aufbruch beim Bahnhof der Museumsbahn erreichen wir Blumegg. Es ist eine Herde Ziegen, die uns begrüßt und neugierig näher kommt. Als sie merken, dass wir für sie nichts dabei haben, wenden sie sich wieder dem saftigen Gras ihrer Koppel zu - oder, wie ein junges Lamm, springen und tollen aufgeregt über das Gras hinweg.

Putengehege in Blumegg
Kirchen von Blumegg
Wanderweg zu den Wutachflühen

Wie Achdorf ist auch Blumegg ein beschauliches Dorf. In der Mitte des Orts stand wahrscheinlich die Burg Blumegg, die Mitte des 15. Jahrhunderts zu gleichen Teilen an die Klöster St. Blasien und Reichenau verkauft wurde, eh sie ganz in den Besitz von St. Blasien überging. 1820 zerstörte ein Feuer 25 Häuser von Blumegg. Neben der Kirche, die zusammen mit sechs weiteren Gebäuden von den Flammen verschont blieb, lädt heute das Restaurant Hirschen zum Verweilen ein.

Zeugenberg bei Blumegg

Von der Kirche aus folgen wir den Wegweisern zur Eisenbahnbrücke. Nachdem wir ein Gatter mit Puten passiert haben, kommen wir zurück ins Naturschutzgebiet Wutachflühen. Auf dem Weg hinab zur Wutach kommen wir an den Resten der Ruine Blumegg sowie an Zeugenfelsen vorbei, bis wir schließlich bei der Wutachbrücke auf den bereits bekannten Wanderweg treffen. Knapp fünf Stunden inklusive der Pausen endet die im Frühling schöne, abwechslungsreiche Wanderung beim Gasthaus Wutachschlucht.

Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus)
zurück beim Plätscherbach

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© Lars Freudenthal