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Wanderung durch die Wutachschlucht |


Nach der Mündung der Gauchach kommen wir in die richtige Schlucht, ragen die Felsen zu unserer Linken steil in den Himmel. Obwohl es seit einigen Tage nicht mehr geregnet hat, ist der Boden an einigen Stellen immer noch leicht schmierig. An den Engstellen sichern aber an dem Fels befestigte Drahtseile den Wanderer, sodass sich diese Stellen meist mühelos meistern lassen.


Eine gute halbe Stunde nach der Gauchachmündung erreichen wir den Austritt der Wutach. Hier handelt es sich um Wasser, welches bei der Wutachversickerung in den karstigen Untergrund gelangte, bevor es sich durch Röhren und Höhlen seinen Weg suchte, bis hin es schließlich bei den reichlich schüttenden Quellspalten wieder ins Flussbett strömt.



Nach dem Austritt der Wutach hoffen wir, auf dem Abschnitt zum Rümmelesteg einen trocken gefallenen Bereich der Wutach zu stoßen. Tatsächlich treten mehrere Kiesbänke an die Oberfläche und zwängt sich die “Restwutach” teils eng an das gegenüberliegende Felsmassiv. Für einen, zumindest oberflächlich, trockenen Abschnitt aber hat es dann in den letzten Wochen doch etwas zu viel geregnet. Aber egal, die Kiesbänke laden auch so zu einer kleinen Rast ein und das leise Plätschern des Wassers hat ja auch was für sich.


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