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Wanderung über den Erlenbachweg nach Rothaus |
Über die Südseite des Schlüchtsees mit kleinem Abstecher auf eine Plattform am Rande des Sees gelangen wir auf den Naturlehrpfad (auch Schlühüwanapark genannt). Die Idee dazu hatte die Gemeinde Grafenhausen nach den schweren Sturmschäden durch den Orkan Lothar.


Eröffnet wurde der rund 1,7 km lange Weg im Juli 2005 und beherbergt einige, urige, aus Holz geschnitzte und teilweise recht kitschig wirkende Gestalten und Skulpturen. Der Naturpfad selbst gibt Erklärungen zum Leben im Steinhaufen, im Reisig- und im Totholz, beinhaltet einen kurzen Barfußpfad, ein Baumtelefon, ein Pirschpfad, eine Tierweitsprunggrube, ein Waldxylophon und gibt Informationen zum Fledermaus- und Vogelschutz, dem Leben der Waldameise und weiterer Insekten.


Am oberen Ende des Naturpfades angekommen, sind es nur noch wenige Schritte bis zum Hüsli. Dieses allerdings ist weder Teil eines Krankenhauses, noch befindet es sich im Glottertal. Statt dessen ist das 1911 erbaute Hüsli heute ein Heimatmuseum im Ortsteil Rothaus, in welchem die Sängerin Helene Siegfried unter anderen alte Möbel der umgebenden Höfe zusammengesammelt hat.
Hinter dem Hüsli führt ein Pfad über eine Wiese zur Rothauser Straße bzw. über eine Landstraße zur Staatsbrauerei Rothaus. Die Fabrikationsgebäude wirken zwar nicht besonders einladend. Im Biergarten lässt es sich aber durchaus eine Weile aushalten, bevor wir auf demselben Weg zurück bis nach Roggenbach wandern.


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