Wanderung über den Erlenbachweg nach Rothaus

Schlüchtsee

Etwa eine Stunde nach dem Aufbruch bei Roggenbach verlassen wir den breiten Wirtschaftsweg, wandern noch ein paar Schritte entlang des schmalen Bachlaufs und kommen schließlich zu einem Waldpfad, der hinüber zum Schlüchtsee führt. Ganz allmählich wechselt die Vegetation, säumen Blaubeeren den Waldboden unter den Fichten und Tannen.

Waldweg zwischen Erlenbachtal und Schlüchtsee
Waldweg zwischen Erlenbachtal und Schlüchtsee
Urwaldmammutbaum (oder Bäumchen)

Nachdem wir den einzigen bemerkenswerten Anstieg bewältigt haben, kommen wir wieder auf einen breiten Waldwirtschaftsweg und erreichen, sobald wir zwei Kartoffel- und Gemüseäcker (beide mitten im Wald) sowie einen Gruppenzeltplatz passiert haben, wenige Minuten später den Schlüchtsee.

Schlüchtsee
Kaulquappen am Ufer des Schlüchtsees
Blick auf den Schlüchtsee
Schnitzfigur am oberen Ende des Schlüchtsees

Auch wenn der Schlüchtsee auf dem ersten Blick naturbelassen wirkt und seltenen Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum bietet, ist der See künstlich angelegt. Dabei wird der vordere (untere) Bereich zum Baden und Fischen genutzt und ist der hintere Bereich mit dem Zulauf der Schlücht als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Grenze zwischen beiden Bereichen ist mit schwimmenden Stämmen markiert.
Neben einem Natur- und Waldlehrpfad kennzeichnet ein Schild südlich des Sees eine Fläche, die durch den Orkan Lothar am 26. Dezember 1999 leergefegt wurde und seitdem der natürlichen Sukzession überlassen wird.

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© Lars Freudenthal