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Böllener Eck

Wanderung von Hau auf den Belchen 2/4

So wie der Grasweg in den Wald eintaucht, wird das Laufen leichter. Es geht zwar immer noch bergauf, aber bei Weitem nicht so steil wie auf den ersten Metern. Zudem ist der Wald mit vielen jungen Buchen und anderen Laubbäumen so gewachsen, dass man das Gefühl hat, durch eine Art Tunnel zu wandern.

Dazu breiten sich weite Heidelbeerbestände im Unterholz aus, die diesen Wald richtig schön erscheinen lassen.

ein Waldweg wie ein Tunnel
Weg zur Glatte Brache (1000 m)

Bald erreichen wir eine Lichtung, auf der eine Tafel über das Naturschutzprojekt am Huteweg im Gemeindewald Böllen informiert. Eines der Ziele ist, die Nadelbestände, die zu über 90 Prozent aus Fichte, Lärche und Douglasie bestehen, in naturnahe, strukturreiche Mischwälder umzubauen.

Das soll unter anderem dem Auerhuhn und Haselhuhn helfen, geeignete Lebensräume zu finden. Der hohe Anteil an Totholz fördert höhlenbewohnende Vögel wie den Schwarzspecht, der ganz nebenbei auch Nisthöhlen für andere Vogelarten schafft.

hier geht´s hoch zum Belchen
Erfrischung unterwegs

Nach der Lichtung kommen wir beim Böllener Eck an einem verwitterten, badischen Grenzstein von 1792 vorbei und gelangen bald auf die Almflur »Glatte Brache«. Hier oben, auf 1.000 Meter, treffen sich mehrere Wanderwege. Wem der Aufstieg zu anstrengend ist, kann auf die gelbe Raute wechseln und nach Neuenweg oder dem Wanderheim laufen, um von dort zurück auf den Haupass zu wandern.

Wir aber bleiben auf der blauen Raute Richtung Belchenhaus, gehen durch das nächste Tor und freuen uns weiter oben auf einen Brunnen mit kühlem, erfrischendem Wasser.

Aussicht über die Almflur bei Glatte Brache
verwachsene Rotbuchen
VG Wort
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