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Wanderung vom Belchen nach Neuenweg 1/4

Nachdem wir vom Haupass zum Belchen hinauf gewandert sind, wechseln wir beim Belchenhaus auf die Wanderung vom Belchen über den Hohen Kelch und das Heubronner Eck hinunter nach Neuenweg.

Damit folgen wir zunächst der roten Raute des Westwegs Richtung Hohkelch. Um nicht am Ende der Tour vom Heubronner Eck wieder ein ganzes Stück bergauf laufen zu müssen, folgen wir jedoch später der Beschilderung nach Neuenweg und steigen von dort zum Wanderparkplatz Haupass hinauf.

großer Belchenrundweg
Maulbeerbäume am Wegesrand

Zunächst aber verlassen wir den Trubel am Belchenhaus, lassen den Belchengipfel (1.414 m) rechts liegen und spazieren ein Stück weit über den bequemen Belchenrundweg. Große Heidefluren mit Blaubeerbüschen und niedrigem Wacholderarten begleiten den Weg.

Bald gesellen sich vereinzelt niedrige Tannen und Maulbeerbäume dazu. Auch begegnen wir einigen anderen Wanderern jedes Alters, da sich der Abschnitt bis zum Rapsfelsen (1.328 m) ohne Mühe bewältigen lässt. Wer Ruhe sucht und nicht Teil eines belagerten Aussichtspunktes sein möchte, muss daher noch ein Stück weiter wandern.

Maulbeerbaum
jede Menge Möglichkeiten
der nächste  schöne Ausblick

Also steigen auch wir an der Westseite des Belchens ab und durchqueren einen in weiten Teilen abgestorbenen Fichtenwald. Ob es der Borkenkäfer bis in diese Höhe geschafft hat, solche Schäden anzurichten, oder die Fichten doch am Wassermangel zugrunde gegangen sind, wissen wir nicht.

Wohl aber, dass sie einfach tot stehen oder liegen gelassen werden, wo sie den Waldbewohnern als Totholzinsel dienen, unter denen sich ein standortgerechter Wald entwickelt.

Rapsfelsen (1328 m)
Pause auf dem Hohkelchsattel

Als wir den Wald durchquert haben, kommen wir auf den Hohkelchsattel (1.245 m). Von hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: über den Feuersteinfelsen ins Münstertal, vorbei am Haldenhof zum 16,5 km entfernten Blauen oder über den Heideckfelsen nach Neuenweg.

Die letzte Variante ist unsere. Bevor es weiter geht, gönnen wir uns aber endlich die verdiente, stille Rast.

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