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Mystische Runde auf dem Höchenschwander Felsenweg

Wanderung auf dem Felsenweg 1/3

Wir starten diese Wanderung beim Wanderparkplatz Kreuzstein am Waldrand unterhalb bzw. südöstlich von Höchenschwand. Für eine erste Orientierung hilft eine Wander- und Freizeittafel direkt beim Wanderparkplatz, der übrigens auch vom Mittelweg angesteuert wird.

Wir indes folgen zunächst der gelben Raute Richtung Lerchenberghütte über den schnurgeraden Forstweg. Nach rund 400 Meter kommen wir zum Wegweiser Moosweg. Hier müssen wir eine Vollbremsung einlegen, um die erste Sehenswürdigkeit nicht zu verpassen.

Felsenweg von Höchenschwand
Felsenweg von Höchenschwand

Der Eselfuß bei Höchenschwand

Es ist der »Eselfuß«, den wir in einem Felsen suchen. Er befindet sich zwischen den beiden sich auf der Lichtung verzweigenden Wanderwegen. Rein optisch mag sich der ein oder andere wundern, dass eine so unscheinbare Kerbe überhaupt Beachtung fand.

Bevor es weiter geht, sollte man dennoch unbedingt die Entstehungsgeschichte der hufförmigen Aussparung im Stein lesen. Laut der Legende soll die Heilige Familie auf ihrer Flucht vor Herodes auch in den Schwarzwald gekommen sein.

Eselstein bei Höchenschwand
Ameisenhügel nahe der Lerchenberghütte

Dies geschah, als die Häscher ihnen bereits so eng auf den Fersen waren, dass sie keinen Ausweg mehr wussten. Doch da wurden ihre drei Esel wie von unsichtbarer Hand emporgehoben und zwischen Amrigschwand und Höchenschwand wieder auf den Boden gesetzt.

Eines der Tiere setzte dabei mit solcher Wucht auf einen Granitfelsen auf, dass sein rechter Hinterhuf einen tiefen Abdruck im Stein hinterließ. Vor Ort können wir uns überzeugen: der Abdruck ist immer noch im Eselstein zu erkennen.

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