Wanderkarte zum Murgtal

Übersicht unserer Wanderungen im Murgtal

Eiszeit-Tour zum Huzenbacher See

1 Wanderung an den Huzenbacher See

Die Runde von der Murg an den Huzenbacher See ist auch als Eiszeit-Tour bekannt. Sie führt uns vom Ort Huzenbach direkt in den Nationalpark Schwarzwald an den sagenumwobenen See. Nach einer ersten Pause am Seeufer steigen wir auf felsigen Pfaden hoch zum Huzenbacher Seeblick, wo wir weitere schöne Rastmöglichkeiten finden. Von der Anhöhe folgen wir schließlich dem Weg über die Kleemisshütte und den nur wenig Wasser führenden Tobelbach-Wasserfall zurück ins Murgtal.

Gehzeit 4.30-5 Stunden, Distanz 12,8 km, ca. 600 HM, Schwierigkeitsgrad T2-3

Wanderung an den Schurmsee

2 Schurmsee und Blindsee

Die Runde zum Schurmsee und Blindsee startet bei Schönmünzach im Murgtal und verläuft auf den ersten Kilometern auf dem Seensteig sowie auch einem Abschnitt der Murgleiter. Nach dem Abstecher zum Schurmsee steht eine kräftige Steigung über Schurm und das Vordere Langeck bis zum Schurmseeblick oberhalb der Karwand an. Ein zweiter Abstecher führt uns anschließend zum Blindsee, einem Hochmoor, eh wir hinunter an die Schönmünz steigen und dem Bach zurück ins Murgtal folgen.

Gehzeit 5-5.30 Stunden, Distanz 18 km, ca. 570 HM, Schwierigkeitsgrad T2

Wanderung auf den Latschigfelsen

3 Latschigfelsen und die Hohe Schaar

Bei der Streckenwanderung von Forbach über den Latschigfelsen nach Langenbrand befinden wir uns zunächst auf einem Abschnitt der Murgleiter. Sowie wir den markanten Aussichtsfelsen oberhalb des Murgtals wieder verlassen, wechseln wir auf einen Nebenwanderweg zur Hohen Schaar. Auch sie beeindruckt mit eindrucksvollen Granitfelsen und bietet uns mit dem Pavillon eine schöne Rastmöglichkeit vor dem Abstieg nach Langenbrand.

Gehzeit 4.30-5 Stunden, Distanz 14 km, 570/620 HM, Schwierigkeitsgrad T2

Wanderkarte Murgtal

Hinweise zur Wanderkarte

Bei einem Klick auf die Symbole in der Wanderkarte vom Murgtal öffnet sich eine Vorschau mit der jeweiligen Wanderung in den Gemeinden entlang der Murg. Dieses ist mit der entsprechenden Tour verknüpft. Wo mehrere Punkte eng beieinander liegen, werden sie zu einem sogenannten Cluster verbunden. Mit einem Klick auf diese roten Cluster wird der Ausschnitt in der Wanderkarte vergrößert, sodass die Symbole voneinander wegrücken und einzeln aufrufbar sind. Im Bereich oberhalb der Wanderkarte können Sie die Tracks einzeln ein- und ausschalten sowie auch auf einen bestimmten Track zoomen.

Wetter und Klima im Murgtal

Das Klima im Murgtal wird stark von der jeweiligen Höhenlage beeinflusst. Während die Quelle der Rotmurg oder Rotmurgbrunnen auf 915 m über dem Meer liegt, sind es bei der Mündung in den Rhein nur noch 110 Meter über Normalnull. Entsprechend frostig ist es Winter in den hochgelegenen Trogtälern, womit sich diese bis dato gut zum Skifahren, vor allem Langlauf, aber auch alpin auf kürzeren Pisten, eignen. In schattigen Lagen können sich Schneereste bis in den Frühling hinein halten. Auch im Sommer bleibt es auf der Höhe angenehm frisch, womit hier dann die schönste Zeit zum Wandern und Natur genießen ist, es aber auch leicht voll werden kann.

Trotz der kalten Winter gelten die mittleren Höhenlagen sowie auch Freudenstadt als sommerwarm. Im Juli liegen die Durchschnittstemperaturen bei 16 bis 18° Celsius. Diese Wärmebegünstigung verstärkt sich auf dem Weg ins Rheintal. Dieses ist durch den hier relativ hohen Grad der Industrialisierung leicht überhitzt und oft diesig. Als Folge bilden sich ab dem Herbst regelmäßig zähe Hochnebelfelder, welche - von oben gesehen - alles Unschöne unter einer weißen Schicht verbergen. Bei Inversionswetterlagen hält uns der Herbst also einen ganz besonderen Wandergenuss bereit und lohnt es, der dann im Tal herrschenden Tristesse zu entfliehen.

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