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Stübenwasen

vom Todtnauer Wasserfall über Todtnauberg auf den Stübenwasen 3/4

Nachdem wir den Steig neben und über den Wasserfall bewältigt haben, kommen wir über einen asphaltierten Weg nach Todtnauberg. Am Eingang des Ortes, beim Hangloch, müssen wir uns entscheiden:

entweder geradeaus zur Dorfmitte oder rechts ab, über den Stübenbach ins weite Grünland des Hochtals von Todtnauberg mit der Kapelle auf der Bergerhöhe.

Sorbus-Sträucher als Eingang in den Wald
Wiese unterhalb vom Stübenwasen

Wir entscheiden uns irgendwie für ein Mittelding, laufen bis zum Bergwachthaus entlang des Stübenbachs und dann, nach einer Rechtskurve, wieder Richtung Hangloch / Ennerbach. Vorteil dieser Variante ist, dass der Anstieg dadurch weniger steil ausfällt. Der Nachteil ist klar: der direkte Weg wäre natürlich ein gutes Stück kürzer gewesen.

Aber egal, denn wenig später haben wir den ersten Hang auch schon erklommen und gelangen durch einen Waldstreifen mit einigen Sorbus-Büschen zur Kapelle. Bei der Kapelle eröffnet sich uns ein weiter, sehr schöner Ausblick über Todtnauberg. Eine Durchgangsstraße gibt es nicht. So ist das einzige Geräusch, was vom Ort nach oben dringt, der polternde Motor eines Traktors.

Aussicht vom Stübenwasen zum Feldberg
Fliegenpilz am Stübenwasen

Nach einer kleinen Rast direkt bei der Kapelle müssen wir ein paar Meter zurück laufen, um auf den Wanderweg zum Stübenwasen zu kommen. So wie wir aus dem Fichtenwald treten, führt der (Wirtschafts-) Weg in eine weite Graslandschaft unterhalb des Gipfels.

Die Schilder am Wegesrand sind leider nicht alle so gut zu lesen, sodass wir etwas rätseln, welchen Pfad unser Wanderführer beschreibt. Letztendlich aber führen alle diese Wege irgendwie durch das Langmoos nach oben, sodass wir schließlich einen breiten Wander- und Radweg erreichen, der uns nach 500 Meter zur Stübenwasenhöhe (1386 m) bringt.

Gedenkkreuz beim Radschert
schon wieder fast unten

Neben der Sicht zum Feldberg und Seebuck bietet sich uns auf der Höhe ein herrlicher Blick in das Wiesental, zur Sankt Wilhelmer Hütte und über den Toten Mann hinweg zum Kandel. Dann aber geht es zurück durch das Quellgebiet des Stübenbaches und den Lachenwasen zum Radschert. Nach einer letzten kurzen Pause wandern wir auf der Westseite von Todtnauberg, wenige Meter unterhalb des Horn (1235 m), zurück zum Wasserfall.

Dabei übrigens kommen wir am höchstgelegenen Freibad Deutschlands vorbei. Schließlich aber endet unsere Wanderung an einem immer noch wunderschönen Herbsttag unterhalb des Wasserfalls mit der gemütlichen Einkehr in der Gartenwirtschaft des Kiosks.

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