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Aufstieg auf den Hochkopf

Spaziergang vom Weißenbachsattel auf den Hochkopf 2/3

So wie wir die Anhöhe »Am Hochkopf« nahe einer Fernsehantenne erreichen, eröffnet sich uns ein weiter Blick über die Schwarzwaldlandschaft bis hin zum Feldberg. Von hier sind es nur noch wenige Schritte über einen Stichweg hinauf zum Hochkopfturm.

Der Turm ist zwar nicht so sehr hoch, bietet uns durch seine Gipfellage aber einen idealen Rundblick. Beim Bestimmen der Berge hilft eine Metallscheibe, auf der die Entfernungen, Höhen und Namen der umliegenden Gipfel entsprechend der Blickrichtung angeordnet sind.

Annette im Hochkopf-Aussichtsturm
Hochkopf-Aussichtsturm
Blick Richtung Feldberg und Herzogenhorn

Am unteren Ende der Treppe verrät uns ein Schild, dass der Hochkopfturm bereits im Jahr 1926 vom Kurverein Todtmoos erbaut, dem »Schutze der Allgemeinheit empfohlen« und 1982 durch den Kurort Todtmoos wiederhergestellt wurde.

Interessanter jedoch finden wir ein zweites Schild, welches besagt: »Oh Gott, halte fern uns jene Gäste, die Dosen, Flaschen-Reste streuen in den Wind. Schick sie in andere Reviere, wo wie die Borstentiere im Dreck nur glücklich sind.« Nur gut, dass wir das Dosenpfand haben.

Fichte beim Aussichtsturm
Blick hinunter ins Prägbachtal
blühende Heidelbeeren

Nach dem Rundblick über Blößling, Herzogenhorn, Feldberg, Belchen, Schauinsland und die Osthochflächen (oben im Turm sind alle umliegenden Berge mit ihrer Höhe und Entfernung in einem Messingstich dargestellt) lasse ich mich von einem Ameisenhügel zu einem Experiment verleiten.

Nämlich, so behauptete einer meiner Professoren, sobald man seine Hand direkt über die Ameisen hält, sollte ein Nebel entstehen, da die Ameisen Aminosäure versprühen. Das ernüchternde Ergebnis: kein Nebel, dafür aber massenhaft Ameisen, die mir über die Schuhe und Hose krabbeln ...

Ameisentest am Rande
Ameisen an der Hose ...
VG Wort
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