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Genuss im Hotel und Restaurant Sommerau

Idyllisch gelegenes Restaurant bei Bonndorf im Schwarzwald

Wildkräuter aus Wald und Wiese, Forellen aus der Steina und Fleisch vom Sommerauer Weiderind – im Gasthaus Sommerau stehen badische Zutaten hoch im Kurs. »Unsere Philosophie sind die heimischen Produkte«, erklärt der Bonndorfer Gastronom, Karl-Thomas Hegar. »Deswegen verarbeiten wir viel von eigenen Tieren und bekommen unser Wild aus den umliegenden Wäldern.«

Dabei ist bereits die Anfahrt zum Gasthof ein Genuss. Denn wer von den Roggenbachern Schlössern und der Steinasäge zur Sommerau fährt, kommt entlang des quirligen Baches durch dichten Wald, bis er schon gar nichts mehr vermutet. Dann aber öffnet sich das Steinatal nochmals und gibt den Blick auf den idyllisch gelegenen Gasthof frei, um sich gleich dahinter wieder zu schließen. Dennoch ist die Sommerau mit Gartenterrasse und zwölf Doppelzimmern gut zu erreichen. Hegar: »Sowohl zum Schluchsee als auch nach Bonndorf sind es von uns aus nur acht Kilometer.«

Gasthof Sommerau bei Bonndorf im Schwarzwald

Waren es vor rund 400 Jahren zumeist Holzfäller und Flößer, die hier ihren Hunger bei deftigen Speisen stillten, hat sich die Küche inzwischen stark gewandelt. »Wir wollen eine gesunde und leichte Küche mit einer klaren Linie«, erklärt Hegar. 1974 hatte er Gasthof übernommen und die Küche seitdem ständig weiterentwickelt. Als Besonderheit ist der gesamte Innenbereich des Restaurants bereits seit Jahren rauchfrei gehalten. Schließlich soll sich das Aroma der Speisen voll entfalten können.

Gasthof Sommerau bei Bonndorf im Schwarzwald

Für uns kocht Chefkoch Karl-Thomas Hegar eine seiner Spezialitäten:
Ricotta Wildkräutermaultaschen im Kartoffel-schaum. Vorteil dieses Rezeptes ist, dass es sich als vegetarisches Gericht für heiße Tage besonders eignet. Die Zubereitung braucht zwar ein wenig Geduld. Dafür aber lassen sich einige Kräuter aus dem eigenen Garten, frisch gepflückt, verwenden. Mein Urteil: lecker!

Voilá: es ist angerichtet!

Ricotta Wildkräutermaultaschen im Kartoffel-schaum
Zutaten für vier Personen:
100 g Wildkräuter (Girsch, Bärenklau, Bärwurz, wilder Thymian, Frauenmantel, Guter Heinrich, Wilder Majoran, Gundermann, Brennnessel, Sauerampfer, Wegerich), 400 g Ricotta, 50 g geriebener Parmesan, 120 g Mehl.
1 kg Nudelteig, 3 Eigelb, Salz und Pfeffer, Brühe.
Für den Kartoffelschaum
100 g Kartoffeln, 100 g Gemüsewürfel (Karotten, Lauch, Sellerie), 50 g Zwiebelwürfel, 50 g Butter, 500 ml Milch, 250 ml Sahne, 50 g Bärwurz, Salz, Pfeffer und Muskat.

So wird’s gemacht:
1. Die Wildkräuter waschen, fein hacken und mit dem Ricotta, Parmesan und Mehl zu einer glatten Masse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
2. Den Nudelteig ausrollen und mit Ei bepinseln. Die Kräuter-Ricottamasse mit einem Esslöffel auf den Teig geben, diesen zur Hälfte einschlagen und die Maultaschen mit einem runden Ausstecher abstecken.
3. Die Maultaschen zehn Minuten in der Gemüsebrühe köcheln lassen.
4. Die Kartoffeln für den Kartoffelschaum schälen und kleinschneiden. Die Zwiebel-, Gemüse- und Kartoffelwürfel mit der Hälfte der Butter anschwitzen, die Milch dazugeben und weichkochen. Mit einem Mixer pürieren. Die Sahne und den Bärwurz zugeben, abschmecken und nochmals aufkochen lassen.
5. Vor dem Servieren etwas ungesüßte, geschlagene Sahne sowie die restliche Butter mit dem Pürierstab in den Schaum unterziehen. Zum Dekorieren etwas gezupften Bärwurz reingeben.

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