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Brennersloch

Wanderung von Neukirch zur Hexenlochmühle 4/5

Nach einem Rundgang durch die kleinen Läden der Hexenlochmühle mit Spezialitäten aus der Region und allerlei Andenken aus dem Schwarzwald schauen wir uns die beiden, sich unentwegt kreisenden Mühlräder an.

Das größere der beiden Mühlräder hat einen Durchmesser von vier Metern und treibt mit bis zu 13 PS eine Hochgang und eine Kreissäge im Innern der Mühle an.

Hexenlochmühle
Heubachtal bei Furtwangen

Anschließend geht es auf der schwach befahrenen Kreisstraße bergauf Richtung Neukirch bis zum Abzweig Grillplatz Behahof bzw. zum Brennersloch. 200 Meter weiter passieren wir den mit einer überdachten Sitzecke, Brunnen, Feuerstelle und mehreren Bänken eingerichteten Grillplatz. Als nächstes kommen wir zum Rappenfelsen (auch Rabenfelsen).

Der Sage nach soll im Jahre 1725 ein französischer Reiter bei einem Streifzug durch den Schwarzwald ein Mädchen über den Felsen verfolgt haben. Angeblich überstand das Mädchen den Sprung hinab ins Brennersloch unverletzt. Ihr Verfolger jedoch soll an dieser Stelle sein Leben gelassen haben.

Wanderweg durchs Brennerloch
Der Hexenhaufen wird serviert.
Rappenfelsen beim Brennersloch

Auf dem Weg durch das enge Tal des Brennersloch informiert der Themenweg »Landschaft im Wandel« über die Veränderungen in dem engen Tal. So ist für uns heute unvorstellbar, dass in dem tief eingeschnittenen Tal einst Landwirtschaft betrieben wurde. Auch erfahren wir, dass das Tal im 19. Jahrhundert für die damalige Zeit dicht besiedelt war und wie es zu dem Namen Brennersloch kam:

Glaubt man einer Anekdote, haben ein paar Holzfäller das von ihnen zuvor aufgeschichtete Holz aus Wut in Brand gesteckt, als sie sich mit den Glasmachern aus St. Märgen nicht über den Preis einigen konnten. Auf dem Themenweg kommen wir wieder zum Kirnerhof. Ab dort wandern wir die letzten 1100 Meter auf dem bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Heubachtal bei Neukirch
Kühe beim Kirnerseck
VG Wort
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