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Wanderungen im Höllental

Hofgut Sternen im Höllental

Lang ist es her, dass die Menschen einen tiefen Schrecken bekamen, wenn sie auf ihren Weg das Höllental durchqueren mussten. Dunkle Gestalten, Wegelagerer und Halunken sollen hier einst ihr Unwesen getrieben und die wenigen Händler überfallen haben. Seinen Namen erhielt es jedoch erst im 18. Jahrhundert, als französische Soldaten das enge, urwüchsige und durch Steinschläge und Hochwasser oft schwer passierbare Tal Val d’Enfer nannten.

Den größten Schrecken hat das Höllental längst verloren. Und doch sind die scharfen Kurven der B31 immer noch tückisch. So sehen wir bei unserer Anreise mit dem Zug von Hinterzarten nach Himmelreich einen Lkw, der in einer der Kurven einfach umgekippt ist. Den Witz, er könne nicht weiterfahren, weil der Außenspiegel kaputt ist, fand der Fahrer da sicherlich gar nicht witzig.

Ravennaschlucht
Breitnau

Auch muss das Tal hin und wieder für ein paar Tage gesperrt werden, damit loses Steinmaterial von den steil aufragenden Felsen geräumt werden kann. Für Wanderer und Naturliebhaber jedoch bietet das Höllental neben der guten Verkehrsanbindung ein gut ausgebautes Wegenetz, sodass man für diese Gegend durchaus einige Tage einplanen kann.

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