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Aussichtsturm versus Adlerschwingen

Über den Hochfirst zur Hochfirstschanze 1/4

Der Hochfirst ist vor allem durch seine Skisprungschanze bekannt geworden. Mit einer Anlauflänge von 98,1 Metern ist die Hochfirstschanze die größte Naturschanze Deutschlands. Über den Anlauf bietet sie eine atemberaubende Sicht hinunter nach Neustadt. Dort beginnen wir diese Wanderung.

Los geht es beim Bahnhof von Neustadt bzw. dem Parkplatz südlich vom Bahnübergang. Um das erste Ziel der Wanderung zu erreichen, können wir einfach dem Mittelweg (rote Raute mit weißem Strich) Richtung Hochfirst folgen. Damit unterqueren wir die B 31 und halten uns beim Wegweiser Färbe links.

Nebenwanderweg im Färbeweg
Quelle nahe Scheibenstutz bei Neustadt/Schwarzwald

Nach der Färbe können wir die nächsten Meter auf einem Pfad oberhalb vom Langenbach zurücklegen. Ist dieser durchnässt, kann man aber genauso gut noch auf dem Färbeweg bleiben und erst ein kurzes Stück weiter mit dem Mittelweg nach links in den Wald abbiegen.

In beiden Fällen erkennen wir, dass es sich bei dem Bach, dem wir entgegengelaufen sind, um eine reich schüttende Quelle handelt. Diese rinnt über eine mit Moosen und Farnen bewachsene Wand, eh sie über mehrere Stufen talwärts plätschert und den Alltag bald vergessen lässt.

Hallimasch
Herbststimmung am Hochfirst

Der Wanderweg führt an der rechten Seite in einem Bogen um die Quelle herum. Oberhalb halten wir uns erneut rechts und folgen dem Mittelweg bergauf über einen ebenfalls mit Moosen und Farnen gesäumten Waldpfad zum Wegweiser Saiger Kreuz Turmweg.

Die breite Forststraße, die wir hier kreuzen, dient als Zufahrt auf den Hochfirst. Wir aber bleiben auf dem Mittelweg und steigen über Waldwege und -pfade weiter hinauf bis zum Hochfirst. Nach ca. anderthalb Stunden am Berg lädt dort das gleichnamige Berggasthaus zum Verweilen ein.

Quelle unterhalb Scheibenstutz bei Neustadt
Berggasthaus Hochfirst
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