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Siebentäler Therme in Bad Herrenalb

Wo Entspannung auf Sinnlichkeit trifft

Als eines der nördlichsten und modernsten Heilbäder im Schwarzwald verspricht die Siebentäler Therme ein »multimediales Wohlfühl- und Gesundheitserlebnis«, das Entspannung, Vitalisierung, Pflege und Genuss miteinander kombiniert.

So verwandelt sich das Thermalbad abends in eine Klangtherme. Während sich die Besucher im warmen Wasser treiben lassen, erfüllt leise Musik den Raum und lassen Lichteffekte immer wieder neue Formen, Farben und Bilder auf und im Wasser entstehen.

Wohlfühlen im Innenbecken

Da wir bereits am Nachmittag ankommen, haben wir bis dahin reichlich Zeit, die anderen Einrichtungen der Siebentäler Therme kennenzulernen bzw. auszuprobieren. So lassen wir als erstes unsere von der Wanderung zur Teufelsmühle und der Kälte beanspruchte Muskulatur durch die Massageduschen im großen Innenbecken auflockern.

Dieses ist mit dem rund 30° warmen Außenbecken verbunden, wo sich weitere Massage- und Schwallduschen sowie Bodensprudler befinden. Ein kühler Wind (wir wollen nichts riskieren) treibt uns aber bald wieder ins Innere der Therme und damit auf direktem Weg in die Finnische Sauna.

Für Fußbäder stehen elegante Holzeimer bereit.
im maurisch anmutenden Gang sorgen Duschen, Nebel und ein Wasserfall für Erfrischung
für die eiskalte Erfrischung zwischen den Saunagängen

Die (Finnische) Sauna, das 55° Celsius warme Sanarium mit Farblicht und Aroma sowie das ebenfalls in der WellnessWelt integrierte Dampfbad entsprechen dem Standard moderner Saunalandschaften. Als Besonderheit entdecken wir jedoch eine Schwarzwaldsauna. Dieser Saunatyp entstand im 18. Jahrhundert als typisches, an einem Gehöft angeschlossenes »Badehäusl«. Im Innern der Bad Herrenalber Schwarzwaldsauna sind die Sitzbänke rund um einen Kessel angeordnet.

Bis man sitzt, kann es unter den Füßen ein bisschen pieksen. Denn der Boden ist mit frischem Tannen- und Fichtenreisig bedeckt. Dann aber kann man die urige Atmosphäre in der kleinsten Sauna der Siebentäler Therme in aller Ruhe genießen und dank der versprühten äterischen Öle tief durchatmen. Es sei denn, man kommt mit anderen Gästen ins Gespräch, die genauso begeistert das »Saunabad der Bauern« für sich entdeckt haben ...

Barfußpfad im Außenbereich der Siebentäler Therme
im Nebel- und kaltem Fußbadgang
Gang mit den Umkleiden

Nur wenige Schritte von der Schwarzwaldsauna befindet sich ein Gang im maurischen Stil. Was man damit anfangen kann? Ganz einfach: wer nach dem Schwitzen nicht so recht weiß, welche Art der Abkühlung für seinen (oder ihren) Geschmack das richtige ist, kann hier mehreres ausprobieren.

Denn zwischen den schicken Bögen sind verschiedene Düsen angebracht, die entweder Wasser oder einen Nebelschleier versprühen, sobald man das entsprechende Knöpfle drückt. Alternativ kann man aber auch einfach durch das schmale Becken im Gang spazieren und die Anlage als Kneippkur verwenden.

Annette an der »Eisbar« der Therme
Geister in Therme?

Nur kurz aufgehalten haben wir uns im oberen Bereich der Siebentäler Therme. Neben einer Art Bistro-Café (mit lecker Latte Macchiato - oder war es Cappuccino?) finden sich dort die Räume mit den verschiedenen Anwendungen. Neben Peelings, einer Reihe spezieller Bäder und manuellen Lymphdrainagen zählen dazu die klassischen Massagen (Rücken, Ganzkörper, Nacken und Gesicht bzw. Fuß und Bein), aromatische Hot-Stone-Massagen und Shiatsu.

Nach mehreren Saunagängen und ausgiebigen Erholungsphasen haben wir zuletzt mitverfolgen können, wie sich die Therme abends in eine zauberhafte Lichter- und Klangtherme verwandelt. Da sich dann deutlich weniger Besucher als tagsüber in der Therme aufhalten, fühlt es sich an, als wenn man in eine ganz andere Welt eintaucht. Für uns genau das Richtige, um unseren Wander- und Saunatag in romantischer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

VG Wort
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