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Wanderung Schinkenweg Höchenschwand 1/5

Seit dem Juli 2006 informiert der Schinkenweg den Wanderer über die tiefgreifenden Änderungen des bäuerlichen Lebens im Schwarzwald. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts produzierten die Familien auf ihren Höfen nahezu alle Lebensmittel selber:

Eier, Obst, Milch und Milchprodukte, Brotgetreide, Kartoffeln aber auch Heu für die Tiere. Am bekanntesten ist der Schwarzwälder Schinken, dem der Schinkenweg seinen Namen verdankt.

Obstgarten in Tiefernhäusern
das erste Teilstück der Wanderung

Wir starten unsere Wanderung beim Landgasthof Rössle in Tiefenhäusern. Nachdem der Wirt der Gaststätte befürchtet, wir könnten seinen Gästen einen Parkplatz streitig machen, stehen wir auch schon vor dem ersten kleinen Problem. Denn leider ist das Rössle auf der Wanderkarte innerhalb des Schinkenwegs eingezeichnet.

Als Folge laufen wir zunächst durch eine Unterführung, die sich ein Stück weiter unterhalb befindet, bevor wir die richtige Unterführung finden, die nur wenige Meter oberhalb (nördlich) des Landgasthofs unter die B500 hindurch führt. Danach aber können wir den Wegweisern des gut ausgeschilderten Wanderwegs bequem folgen.

Douglasien
Lichtung mit Borkenkäferfallen
Baumpilz an einer Kiefer

Auf der anderen Seite der Unterführung führt der Weg durch eine mit Löwenzahn überwucherte Wiese in einen mit Laubbäumen und Douglasien bestandenen Wald. Nachdem wir eine Lichtung überquert haben, kommen wir nach rund 1,5 Kilometer zum Tiefenhäuserner Moor. Es ist nicht Teil des Schinkenwegs, ist man aber schon einmal hier, lohnt sich der Umweg über den aus Holz errichteten Knüppeldamm.

Allerdings sollte man keine allzu schwachen Nerven mitnehmen, weil im hinteren Teil eine schwarze Hand aus dem Moor heraus ragt. Na ja, auch eine Art, die Leute zu erinnern, schön auf dem Weg zu bleiben und die empfindliche Vegetation nicht zu betreten.

Weg zum Tiefenhäuserner Moor
Tiefenhäuserner Moor
Knüppeldamm
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