Wanderkarte Feldberg im Hochschwarzwald

Touren in der Gemeinde Feldberg

Bismarckpyramide auf dem Seebuck

1 Vom Feldberger Hof auf den Seebuck

Die Tour auf den Seebuck zählt zu den Klassikern am Feldberg. Nach dem Warmlaufen auf dem Franz-Klarmeyer-Weg wechseln wir beim Herzogenhornblick auf einen steil ansteigenden Pfad. Gut 500 Meter weiter haben wir den höchsten Punkt der Runde bereits erreicht und können nahe dem Bismarck-Denkmal neben der tollen Fernsicht auch die Sicht hinunter auf das Dunkle Auge des Feldbergs schweifen lassen. Ab dort folgen wir der Beschilderung zum Grüblesattel, von wo wir zum Raimartihof und dem Feldsee absteigen.

Gehzeit 3 Stunden, Distanz 9 km, ca. 500 HM, Schwierigkeitsgrad T2

Blick über den Feldsee

2 Von Bärental an den Feldsee

Eine technisch leichte, zugleich aber auch sehr schöne Tour in der Gemeinde Feldberg führt uns von Bärental über den Feldseeweg an den Feldsee. Wer mit dem Auto anreist, kann sogar bis zum Kunzenmoos fahren und die Tour damit auch in der Länge entschärfen. Der Feldsee selbst begeistert uns schließlich mit seiner traumhaften Lage am Fuße des Seebucks und den steilen Felswänden nördlich und östlich des Sees.

Gehzeit 3-4 Stunden, Distanz 11,7 km, ca. 280 HM, Schwierigkeitsgrad T1

Zastler Hütte

3 Hüttenwanderung am Feldberg

Die Hüttenwanderung führt uns einmal um das Feldbergmassiv herum und bietet uns immer wieder Gelegenheit zu einer rustikalen Einkehr. Der erste Abschnitt der Runde führt uns vom Feldberger Hof durch den Seebuckwald zum Raimartihof. Von dort folgen wir dem Raimartihofweg bis zum Rinkensattel nahe dem Jägerhof. Weiter geht es auf dem Naturlehrpfad zur Zastler Hütte und durch das Zastler Tal zur St. Wilhelmer Hütte. Von der höchst gelegenen Hütte im Schwarzwald steigen wir schließlich hoch zum Feldberg-Gipfel und kehren über den Seebuck zurück zum Ausgangspunkt.

Gehzeit 3 Stunden, Distanz 12,4 km, ca. 450 HM, Schwierigkeitsgrad T2

Baldenweger Hütte

4 Wanderung am Baldenweger Buck

Der Baldenweger Buck bildet den zweithöchsten Gipfel auf dem Feldberg. Die anspruchsvolle, aber dafür ruhige Runde führt uns zunächst auf dem Felsenweg zum Wegweiser Unterm Grüble. Nach einem Abstieg durch den Seewald kehren wir auf dem Sägebachschlag-Steig wieder zurück auf die Höhe. Danach stehen uns mit der Baldenweger Hütte und dem Naturfreundehaus zwei Einkehrmöglichkeiten kurz nacheinander zur Verfügung. Anschließend nehmen wir den direkten Weg zur Zastler Hütte. Ab dort führt uns der nächste Aufstieg durch das Quellgebiet des Zastlers über den Feldberg-Gipfel hinüber zur Todtnauer Hütte. Sie ist die letzte Möglichkeit für eine Einkehr, eh wir bei nur noch geringen Höhenunterschieden zurück zu den Parkplätzen beim Feldberger Hof wandern.

Gehzeit 4 Stunden, Distanz 13 km, ca. 600 HM, Schwierigkeitsgrad T2-3

Tritthilfen auf dem Felsenweg

5 Felsenweg am Feldberg

Der Felsenweg ist eine dankbare Tour für all diejenigen, welche den Feldberg von seiner ursprünglichen Seite erleben wollen. Nach einem ersten knackigen Anstieg auf dem Treppenweg zum Seebuck zweigen wir rechts auf einen unscheinbaren Pfad zum Felsenweg ab. Am Ende des Pfads nutzen wir die Verbindung zum Grüblesattel, von wo wir links zum Seebuck-Gipfel gelangen. Ab dort geht es wahlweise mit dem Lift oder auf dem Wanderweg wieder hinunter zum Feldberger Hof.

Gehzeit 1.30-2 Stunden, Distanz 6 km, ca. 230 HM, Schwierigkeitsgrad T2-3

Beim Bernauer Kreuz

6 Silberberg und Grafenmatt

Der Silberberg ist die alte Schatzkammer der Bergbaustadt Todtnau. Als Ausgangspunkt für die Runde haben wir die Passhöhe bei Hebelhof gewählt. Von dorthin führt uns die Tour an der Quelle der Wiese vorbei sowie u den Schläglebachkopf herum. Nach mehreren schönen Ausblicken geht es auf einem felsigen Pfad um den Silberberg herum bis zum Bernauer Kreuz. Dort wechseln wir die Richtung und laufen dem Prägbach entgegen bis zur Glockenführe. Wer möchte, kann den Abstecher zum Herzogenhorn mitnehmen oder auch direkt über Grafenmatt zurück zur Passhöhe laufen.

Gehzeit 4-4.30 Stunden, Distanz 14 km, ca. 550 HM, Schwierigkeitsgrad T2

Pfadiger Abschnitt auf dem Feldbergsteig

7 Auf dem Feldbergsteig

Der Feldbergsteig ist der älteste Wandersteig im Schwarzwald und ebenfalls ein Klassiker am Feldberg. Die Runde verläuft im Uhrzeigersinn und führt uns zunächst hoch auf den Seebuck. Ab dort folgen wir dem Weg über den Grüblesattel bis zum Feldberg-Gipfel. Der anschließende Abstieg erfolgt zur St. Wilhelmer Hütte auf der Westseite des Bergs. Ab dort nutzt der Steig wechselnde Wege und leitet uns über die Zastler Hütte hoch zum Naturfreundehaus und der Baldenweger Hütte. Der letzte Abschnitt führt uns schließlich über die Raimartihöhe an den Feldsee und von dort wieder bergan zum Haus der Natur.

Gehzeit 4 Stunden, Distanz 12,4 km, ca. 560 HM, Schwierigkeitsgrad T3

Wanderkarte Feldberg

Hinweise zur Wanderkarte

Bei einem Klick auf die Symbole in der Wanderkarte vom Feldberg öffnet sich ein kleines Bild mit der jeweiligen Wanderung. Dieses ist mit der Startseite der entsprechenden Wanderung am Feldberg oder einer der Nachbargemeinden im Hochschwarzwald verknüpft. Wo mehrere Wanderungen sehr eng beieinander liegen, werden diese zu einem sogenannten Cluster zusammengefasst. Mit einem Klick auf solch einen Cluster wird der Ausschnitt in der Wanderkarte vergrößert, sodass die Symbole voneinander wegrücken und einzeln aufrufbar sind. Sie können die Wanderungen auch über die Trackliste einzeln auswählen und mit einem Klick in das entsprechende Gebiet am Feldberg hineinzoomen.

Klima und Wetter im Hochschwarzwald

Das Klima am Feldberg ist subatlantisch. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer und im Winter. Im Schnitt sind dies rund 1900 mm im Jahr. Ein großer Teil davon fällt als Schnee, der im übrigen in jedem Monat auftreten kann. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 3,3° Celsius. In den schattigen Lagen hält sich der Schnee oft bis weit in den Sommer hinein.

Als Besonderheit ist die Sonnenscheindauer im Winter deutlich höher als in den Tälern, weshalb der Winter auf dem Feldberg milder ist als zum Beispiel im Hochtal von Bernau, wo sehr viel niedrigere Tiefsttemperaturen gemessen werden.