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Einsame Quellen und berühmte Steine bei Hornberg

Felsenweg Hornberg 1/4

Mitten im Gutachtal, zwischen Triberg und Hausach, befindet sich Hornberg. Bekannt ist der Erholungsort durch das Hornberger Schießen. Oberhalb des tief eingeschnitten Tals wachen die Schlossfelsen. Daneben besticht diese Wanderung mit einigen weiteren schönen Ausblicken.

Wer für die Anfahrt die gps-Koordinaten in sein Navi eingibt, könnte in Hornberg Schwierigkeiten bekommen. Tatsächlich wollte uns unser Navi auf dem Weg zum Wanderparkplatz am Gesundbrunnen quer durch Wald beziehungsweise flussaufwärts durch den Bertelsbach schicken.

Kahlhiebbrunnen
Blick vom Felsenweg zur Kanzel

Wem es ebenso geht, wendet seinen Pkw einfach und folgt besser der Anfahrtsbeschreibung über die Bahngleise und Franz-Schiele-Straße zum Ausgangspunkt. Auch wenn man denkt, dass die Straße oberhalb der Siedlung vor einer Schranken enden müsse, sie ist bis zum Grillplatz offen.

Das erste Stück der Wanderung verläuft auf dem Hornberger Panoramaweg (gelbe Raute). Nach 800 Metern auf einem breiten Forstweg zweigt dieser in einer Linkskurve rechts auf einen Waldpfad ab. Gleich danach passieren wir den Kahlhiebbrunnen.

Kanzel oberhalb vom Felsenweg Hornberg
Blick von der Kanzel am Felsenweg Hornberg

Ein paar hundert Meter weiter mündet der Pfad wieder in den Forstweg, biegen wir rechts ab und folgen dem Panoramaweg über den Unteren Rubersbachweg zur Feriensiedlung am Rubersbach. Sicher sind die Forstwege oberhalb des offiziellen Wanderwegs schöner.

Dann aber hätten die Feriengäste keinen so bequemen Einstieg auf den Panoramaweg. Sei es drum. Beim Wegweiser Bahnweg verlassen wir diesen eh und folgen – erst scharf links ab vom Forstweg, dann scharf rechts auf den Kanzelweg – den Schildern zur Bertaquelle.

auf dem Felsenweg von Hornberg
Bertaquelle

Nach knapp 400 Metern auf dem schmalen Waldpfad lohnt sich ein Abstecher hoch zur Kanzel. Von oben gesehen, scheint der Felsvorsprung tatsächlich wie dafür gemacht, große Reden zu schwingen. Anschließend geht es weiter über den Pfad zur Bertaquelle.

Direkt vor der 1955 gefassten und mit Granitsteinen ummauerten Quelle laden nach dem Anstieg zwei Bänke und ein Tisch zu einer ersten Rast ein. Anschließend geht es rechts weiter zum Feierabendfelsen: die ersten 250 Meter bleiben wir auf einem breiten Forstweg.

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