Anzeige

Wandern in der Heimat des Bollenhuts

Gutacher Tälersteig 1/4

Der als Genießerpfad und Premiumweg ausgezeichnete Gutacher Tälersteig besticht durch schmale Waldpfade und malerische Wiesentäler. Dabei bieten insbesondere auf der zweiten Hälfte der Strecke einige Aussichtspunkte freien Blick über das Gutachtal und die als Malerkolonie bekannt gewordene Heimatgemeinde des Bollenhuts.

Los geht es in der Ortsmitte von Gutach. Wobei es wohl besser ist, mit dem Bus anzureisen. Denn die zulässige Parkdauer auf dem kleinen Parkplatz in der Ortsmitte ist für diese Tour zu knapp bemessen. Nach Auskunft der Gemeinde werden die Fahrzeuge von Wanderern nicht kontrolliert.

Miezekatze in Gutach
Malerblick über Gutach

Im Zweifelsfall kann man aber auch die Parkmöglichkeiten bei der Sporthalle nutzen. Von der Ortsmitte geht es in beiden Fällen auf die andere Seite der Hauptstraße zur Einmündung »Knappenacker«. Ab dort folgen wir der gelben Raute über einen Grasweg an den Waldrand.

Da wir schon auf diesen ersten Metern ein paar Höhenmeter gewinnen, haben wir bald eine malerische Aussicht über Gutach. Nach gut 300 Metern ab der Ortsmitte biegt der Tälersteig scharf links ab und führt nun deutlich steiler über naturbelassene Waldpfade hinauf zur Islände.

Waldweg auf dem Gutacher Tälersteig
Gutacher Tälersteig
Kiefernwald bei Vorder-Sand

Die vom Schwarzwaldverein instand gehaltene Hütte auf der Islände ist die erste Möglichkeit, den Aufstieg mit einer Verschnaufpause zu unterbrechen. Mitten im Wald wirkt die kleine Hütte idyllisch. Für eine längere Rast folgen später jedoch schönere Möglichkeiten.

Damit wandern wir auch schon weiter auf einen nun mit Heidelbeeren gesäumten Pfad durch einen lichten Kiefernwald bis zum Wegweiser Vordersand. Dort überqueren wir die L 107, die das Gutachtal über das Landwassereck mit dem Elztal und der Ferienregion ZweiTälerLand verbindet.

Hütte des Schwarzwaldvereins auf der Islände
Fliegenpilz bei Gutach (Schwarzwaldbahn)
Anzeige