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Wanderung von der Passhöhe Hau auf den Belchen 1/4

Über die Bundesstraße 317 fahren wir bei Wembach (nahe Schönau im Schwarzwald) auf die L131 Richtung Neuenweg ab. Kannten wir die Gegend um Todtnau und auch Richtung Lörrach bisher einigermaßen, kommen wir nun in eine Gegend, in der wir beide noch nie waren.

Doch schon nach ein wenigen Kurven sind wir uns einig: schön, dass wir in diese Gegend endlich gefunden haben.

Kuppe Hau mit Wanderparkplatz und Bushaltestelle
Landschaft südlich des Belchen

Auf einer Anhöhe zwischen Oberböllen und Neuenweg, direkt vor der Bushaltestelle Hau, halten wir beim Wanderparkplatz Hau. Er ist bei der Anfahrt nicht so leicht zu sehen, hat man auf der linken Seite aber die große Wandertafel entdeckt, ist er kaum noch zu verfehlen.

Neben der Wanderung, die wir uns über Hoh und den Hohfelsen zum Belchen ausgesucht haben, sind auf der Tafel vier weitere Touren eingezeichnet. Was nicht wundert, denn ganz in der Nähe gibt es ein Wanderheim. Und mal abgesehen davon, ist es die Gegend südlich des Belchens durchaus wert, dass man hier mehrere Strecken in Angriff nimmt.

Grenzstein aus dem 18. Jahrhundert
hier geht´s lang
freundliche Bäuerin mit Hinterwälder-Kuh Lucil

Nachdem das Auto auf dem Haupass (825 m) so geparkt ist, dass es ab dem Mittag im Schatten steht, überqueren wir die Landstraße und folgen der blauen Raute über einen steilen, mit Gras bewachsenen Weg zum Wald. Dabei kommen wir nach wenigen Metern zu einer historischen Schanzanlage.

Sie zählt zu einem über 200 Kilometer ausgedehnten Befestigungssystem, mit dem Markgraf Ludwig Wilhelm Ende des 17. Jahrhunderts die wichtigen Passübergänge, Flussfurten und bedeutenden Wegverbindungen sichern sollte.

Wehranlage aus der Zeit der pfälzischen Erbfolgekriege
Blick zurück nach Neuenweg
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