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Wanderung durch die Gauchachschlucht 1/4

Nicht bei jedem Wetter geeignet, dafür aber umso wildromantischer ist die Gauchachschlucht. Wie bei der Wanderung durch die Wutachschlucht starten wir bei der Wutachmühle nahe Ewattingen.

Den Weg durch das Sägewerk kennen wir ja schon. Was aber nicht heißt, dass uns die Sprenkleranlage des Holzlagerplatzes diesmal verschont *grrr*.

Brücke über der Wutach bei der Mündung der Gauchach
Brücke für maximal drei Personen

Auf dem ersten Teilstück folgen wir der Querweg-Raute bis zur Mündung der Gauchach, wo wir die Wutach über den überdachten Kanadiersteg überqueren. Auf der anderen Seite erwartet uns ein zunächst sehr gut begehbarer Weg. Aber Achtung: »Die Schluchtwege sind keine Spazierwege!« So zumindest warnt das Wanderheim Burgmühle und tut sicher gut daran.

Denn auch wenn weite Teile der Schlucht keinerlei Probleme bereiten, so gibt es zwischendurch immer wieder ein paar glitschige Stellen, die festes Schuhwerk und einen guten Halt erfordern. Wie unter Umständen auch eine Brücke, welche nur für maximal drei Personen zugleich zugelassen ist.

Baumpilze
Gauchach-Schlucht

Doch genug der Belehrung, wir wollen wandern, die frische Waldluft unter dem lockeren Blätterdach der Eschen, Ahornen, Buchen und Linden genießen und uns über die vielen Blüten der Hochstaudenflur entlang des Weges erfreuen. Hier und da entdecken wir Pilze, die dekorativ auf der Rinde mächtiger Baumstämme sitzen.

Einzig störend ist hier ein Mann, der seinen Hund ohne Leine mitten durchs Naturschutzgebiet jagen lässt. Auch unsere Hinweise, dass dies nicht erlaubt sei, lassen ihn kalt. Schließlich würden die Rehe weiter oben am Hang stehen. Dass sein Köter direkt vor dem Brutplatz einer Wasseramsel umherspringt, interessiert ihn nicht.

die Gauchach
Annette und Lars bei der Gauchach-Mündung
Gauchach-Schlucht
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